Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Nach zwei unfreiwilligen Ruhetagen (hektische Finanzmärkte…) habe ich mich heute entschieden, das für Mittwoch angesetzte Intervalltraining zu absolvieren. Auf dem Programm stand die eher happige Einheit von 3×3000m mit 1500m Trabpause.
Nach kurzem Einlaufen ging’s los. Den ersten Tempoabschnitt lief ich in einer Pace von 4:11 Min./Km. Dies bei zügigem Gegenwind und leichtem Nieselregen. So far, so good. Nach 1500m Trabpause dann der zweite Tempoabschnitt. Mit einer 4:20er-Pace konnte ich das Tempo des ersten Intervalls wie auch die Vorgabe von 4:07 nicht halten. Beim dritten Intervall war das Tempo sogar noch etwas langsamer, Durchschnittspace von 4:24.
Eigentlich habe ich keine Erklärung. Zur Zeit wechseln sich sehr gute mit sehr schlechten Trainings immer wieder ab. Vor einer Woche ging beim 17×400-Intervall gar nichts. Am Bremgarter Reusslauf war ich sehr zufrieden und auch der Tempolauf am Montag lief bestens. Heute nun wieder ein eher ernüchterndes Training.
Naja, vielleicht hängt dies einfach mit dem Formaufbau zusammen. Schliesslich will ich in sieben Wochen und nicht jetzt in Bestform sein. Und gerade zu Beginn oder am Ende stellte ich in der Vergangenheit grössere Schwankungen fest. Kennst du solche “Wechselbäder” auch? Kommt dir mein heutiges Erlebnis bekannt vor. Nimmt mich wunder, wie es den anderen Marathonis zur Zeit so läuft…





5 comments
Das klingt wirklich seltsam. Denn der letzte, das sind 51 Sekunden auf 3.000 zu viel. Hingegen, wenn es ansonsten teilweise so super läuft …
Würde ich spontan überlegen, ob der Trainingsplan richtig zusammen gestellt ist. Einerseits, ob die Tempovorgaben passen und ob die Ruhe zwischen den Tempoeinheiten ausreichend ist.
Hin und wieder ein schlechtes Training ist ja normal, aber wenn das nun wöchentlich auftritt, müsste man sich Gedanken machen.
Vielleicht bleibt es ja aber dabei und nun ist Schluss damit?
Diese Marathonvorbereitung hatte ich noch nicht so krasse Formschwankungen. Wenn das Training mal nicht lief hatte ich immer eine klare Erklärung.
Heja
Das ist halb so schlimm. Ich musste mein Training sogar abbrechen, und ein bisschen mehr Ruhe geben. Wir kennen ja den Greif. Wie heisst es so schön—–in der Ruhe liegt die Kraft.
Dafür hatte ich heute so richtig Kraft in meinem Schritt. Toller Lauf.
Bis bald, Tat Ngugi
@Hannes
Ja, an die Ruhe zwischen den Einheiten habe ich auch gedacht. Allerdings hatte ich davor ja zwei Ruhetage. Aber Ruhetage sind oft schlechter als aktive Erholung.
Wie auch immer, werde jetzt nicht gross über-interpretieren. Einfach der Regeneration erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Bis jetzt lief’s ja tiptop!
um diese “Wechselbäder” zu vermeiden, empfehle ich, jeden Tag eine Zigarre zu rauchen. Seit ich dies praktiziere, gelingt es mir immer besser, ein höheres Grundtempo zu halten
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