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Immer noch WINTER… – 35k

Distanz 35 km
Zeit 3:01:35
Pace 5:11 Min./km
Training DL extensive mit 3 Km Endbeschleunigung
Wetter kalt, 2°, zügiger Westwind
Bemerkungen “Pflichtsieg”

So, nach der “Longjogg-Pause” vom letzten Wochenende (wir starteten am Bremgarter Reusslauf) standen heute wieder die üblichen 35 Kilometer von Peter Greif auf dem Programm. Aber Achtung: Wir sind ja in den letzten acht Wochen vor dem London-Marathon, also im “Countdown”. Dies bedeutet, dass man am Ende des Longjoggs einen speziellen Reiz setzt und das Tempo im Rahmen einer Endbeschleunigung nochmals deutlich steigert.

Diese Endbeschleunigung hat’s in sich! Ich weiss noch, als ich vor ein paar Jahren das erste Mal so eine Einheit auf dem Programm hatte. “Absolut unmöglich”, habe ich damals gesagt. “Wie soll jemand nach 32 Km nochmals das Tempo bis in die Nähe des Wettkampftempos steigern?” Mittlerweile weiss ich aber, dass es geht. Auch wenn man sich nie so richtig daran gewöhnt… :roll: Die Endbeschleunigung hat m.E. zwei wichtige Effekte. Ersten ist sie äusserst formbildend. Zweitens lernt man im mentalen Bereich, wie es sich nach 35 Km im Marathon anfühlt.

Das heutige Training lief “normal“. Die Müdigkeit der zweiten Wochenhälfte hatte ich immer noch in den Beinen. So richtig locker und gut habe ich mich heute nie gefühlt. Weiter hatten wir auf den ersten 15 Km zügigen Gegenwind und so liefen wir langsamer als an den letzten Wochenenden von Chur nach Landquart. Nach einer Extraschlaufe zur Ganda hatten wir auf dem Rückweg zwar Rückenwind. Die langsam einsetzende Müdigkeit lies die Pace aber bei etwa 5:08-5:12 einpendeln.

Die Endbeschleunigung war dann knüppelhart. Ich konnte in flachen Abschnitten die Pace zwar bis rund 4:30 senken, für die kleinen Anstiege fehlte mir dann aber die Kraft. Ein Vergleich mit früheren Endbeschleunigungen zeigte mir aber, dass ich heute nicht langsamer unterwegs war.

Trotzdem werde ich während der ersten Wochenhäflte der Regeneration erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Da ist einiges gegangen die letzten Wochen und die Muskulatur soll sich erholen. Allerdings nicht mit Ruhetagen, sondern mit aktiver Erholung. – Naja, mal seh’n, vielleicht bin ich am Montag ja voll fit und… :oops:


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2 comments

1 Hannes { 03.07.09 at 19:41 }

So eine Endbeschleunigung ist richtig hart, aber Marathontraining ist nichts für Weicheier. Von daher: Bravo!

2 Marco { 03.09.09 at 15:05 }

Eine Endbeschleunigung setze ich auch meistens bei meinen LongJogs, so die letzten 2-3km, natürlich mit Schlussspurt. Das zieht schon einbisschen, aber hilft auch bei der Ausdauerbestimmung …

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