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Fünfunddreissig Kilometer Ge-gen-wind!

Distanz 35 km
Zeit 3:02
Pace 5:13 Min./km
Training Longjogg mit 6 Km Endbeschleunigung
Wetter Gegenwind! Von A-Z! Gegenwind! Ohne Pause!
Bemerkungen Ich muss es nochmals wiederholen: Gegenwind…

Wie im Post vom 7. März 2009 geschrieben, habe ich in dieser Woche der Regeneration hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Ich hatte letzte Woche immer wieder das Gefühl, einen müden Körper zu trainieren und habe darum diese “lockerere Phase” eingeschaltet. Konkret:

Montag: 9.5k in zurückhaltendem Tempo (4:55), anschliessend Massage
Dienstag: 10 hügelige Kilometer, zurückhaltend gelaufen
Mittwoch: Ruhetag (geplant)
Donnerstag: Ruhetag (ungewollt, Beruf)

Am Freitag dann das erste “richtige” Training. Eine der längeren Hausstrecken (18Km) in ansprechendem Tempo gelaufen, die Erholung hat gewirkt und ich habe mich sehr gut gefühlt.

Heute standen wie üblich am Samstag die 35 Kilometer auf dem Programm. Endlich war frühlingshaftes Wetter angesagt und ich freute mich richtig auf dieses Training. Das schöne Wetter lässt auch wieder eine grössere Streckenauswahl zu und so entschieden wir uns, den Lauf von Triesen/FL nach Chur zu absolvieren. Zwar eine Strecke mit langen Geraden, aber immer dem Rhein entlang in schöner Landschaft.

So starteten wir um 8.00 Uhr in Triesen. Kaum auf dem Rheindamm angekommen, empfängt uns ein heftiger Gegenwind. Aber es besteht noch Hoffnung. Unser Weg dreht auf Höhe Balzers Richtung Chur und da sollten wir Rückenwind haben, von “Föhn” hat im Wetterbericht niemand etwas gesagt.

Denkste! Auf der langen Gerade zwischen Balzers und Bad Ragaz wurde uns klar, dass der Gegenwind bleiben würde. Während dem ganzen Training. Super! Naja, wir kamen trotzdem zügig voran und liefen regelmässig in einem 5.15er Schnitt. Wind hin oder her.

Langsam aber sicher sahen wir unsere Kräfte schwinden. Irgenwie einfach “uncool”, in diesem Wind zu laufen. Kilometerweit wurde kein Wort gewechselt. Wir konnten zwar das Tempo halten, die Müdigkeit machte sich aber stark bemerkbar. So überrascht es auch nicht, dass in der Endbeschleunigung nicht mehr viel ging. Ich konnte zwar das Tempo auf den letzten 6 Km nochmals steigern, kam aber bei weitem nicht mehr an das Marathontempo heran.

Tja, erneut ein sehr hartes Ausdauertraining. Wir werden wohl die nächsten Wochen die Streckenwahl besser auf die Wetterverhältnisse abstimmen. :oops: Aber was soll’s, für den London Marathon war’s sicher gut!


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5 comments

1 Hannes { 03.15.09 at 00:56 }

Bei einem 35er solange gegen den Wind zu rennen – aua. Ich habe ja schon Angst davor, dass am kommenden Wochenende beim Hochbrückenlauf uns bei der 10-Meilen-Strecke auf den Kilometern am Wasser der Wind ins Gesicht bläst. Ich Weichei.

2 Hugo { 03.15.09 at 20:35 }

Hei Rico, Gegenwind ist extrem mühsam, aber schau es positiv an, so ein Training macht Mental stark ;-)

3 rwilli { 03.15.09 at 23:13 }

@Hannes
Tja, bei einem Rennen kann man wenigstens “taktisch laufen” und den Windschatten hinter einem “Konkurrenten” suchen. Aber dies lies mir der Stolz am Samstag dann doch nicht zu… ;-)

4 rwilli { 03.15.09 at 23:14 }

@Hugo
Du hast recht: mühsam. Aber gut für den Marathon. Also ob 6 Km Endbeschleunigung nicht mental genug hart wären… ;-)

5 Marco { 03.16.09 at 11:50 }

Lange Gerade kann ich nicht ausstehen. Da guckst du nach vorn und kommst einfach nicht ans Ende …
Und dann noch gegen den Wind .. Hut ab :-)

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