Darum laufe ich!
Heute war wieder einmal so ein Tag. Aus dem Nichts kommend!
Es stand ein lockeres Training auf dem Programm. Nach dem Tempolauf von gestern und im Hinblick auf das zweite intensive Training dieser Woche am Mittwoch wollte ich einfach locker und entspannt eine Stunde laufen.
Ich startete um 11.45 Uhr. Nach nur einigen wenigen Minuten bin ich jeweils raus aus der Stadt. Der Plessur entlang zur Oberen Au und via Rossboden an den Rhein. Wissen die deutschen Leser und Lauffreunde (sind ja nicht alles Steinbrücks…) eigentlich, wie sauber und schön der Rhein in Chur noch ist? Hier solltet ihr unbedingt einmal laufen!
Bei herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen lief ich dem Rheinufer entlang. Endlich muss man sich als Läufer nicht mehr in Winterkleider “einmummen”. Ich spürte zwar anfänglich die Müdigkeit vom gestrigen Tempolauf noch ein wenig, aber die Bewegung tat sehr gut! Und plötzlich ist man im “Flow”. Es läuft ganz entspannt und rund, die Sonne wärmt, ruhige Musik (Laura Pausini, Morcheeba, Söhne Mannheim’s) aus dem iPod-Shuffle. Eichhörnchen, Elstern, erste Krokusse in den Gärten.
Es sind genau diese Momente, die einen Läufer begeistern! Klar hat man Freude an Fitness, Tempo und Marathonzeiten. Aber diese plötzlich auftauchenden, magischen Momente machen’s aus. Ich bin dann trotz Sport und Bewegung ganz ruhig, einfach im Moment, das Büro unendlich weit weg. Darum laufe ich. Genau darum!
Aufgrund eines Hinweises von Hannes in einem Kommentar zu meinem Post “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” achte ich bei solchen Zwischen-Trainings ganz bewusst darauf, das Tempo tief zu halten. So lief ich die heutigen 14 Km in einer Pace von 5:19. Deutlich langsamer/regenerativer als auch schon…
Tja, und plötzlich war ich wieder zurück und stand in der Dusche. Wie ich dahin gekommen bin? Hmmm…





1 comment
Ich kann dir nur zustimmen. Die Sport, die Bewegung, sie sind schön. Sich zu quälen, das macht manchmal Spaß.
Aber am Schönsten ist doch noch immer, dass man sich an der frischen Luft bewegt, durch die Natur. Da geht jedes Herz auf.
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