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Intervalltraining “massgeschneidert”

Heute stand die zweite Tempoeinheit dieser Woche auf dem Programm. Aber mit den Vorgaben im Trainingsplan konnten wir überhaupt nichts anfangen. Vielleicht lag’s am Namen des vorgegebenen Trainings: Teufelstreppe

Also haben wir “umgestellt”. Wir wollten ein qualitativ gutes Training machen, ohne die allerletzten Körner zu brauchen. So entschieden wir uns, etwas “Spielerei” einzubauen. Wir einigten uns nach einem kleinen Brainstorming auf eine Einheit 5 x 2000m mit 1000m Pause. Die Interalle werden in unterschiedlichen Tempi gelaufen und es ist verboten, während dem Intervall auf die Uhr zu schauen. Also auch noch etwas fürs Tempogefühl. Und so ging’s:

1. Intervall
Ansage: “unter 4er-Schnitt”
Resultat: 3:57 und 3:57

2. Intervall
Ansage: “Pace 4:15″
Resultat: 4:12 und 4:15

3. Intervall
Ansage: “Nochmals Pace 4:15, aber genauer…”
Resultat: 4:12 und 4:15, wieder etwas zügig gestartet

4. Intervall
Ansage: “Pace 4:05″
Resultat: 4:02 und 4:02

5. Intervall
Ansage: “Pace 4:20″
Resultat: 4:16 und 4:13

Wie gesagt, wir haben während den 2 Km nie auf die Uhr und Pace geschaut. Intervall 4 und 5 hatten wir selber das Gefühl, dass wir etwas schneller sind, haben aber einfach laufen lassen. Für solche Trainings liebe ich meine GPS-Uhr, die Garmin Forerunner 305. Man kann das Training problemlos in Intervalle aufteilen und trotzdem eine schöne Strecke laufen. Früher wäre ich bei einem solchen Training etwa 328mal um den Block gelaufen… ;-)

Schlussendlich hatten wir grossen Spass an diesem Training. Mindestens für kurze Zeit haben wir uns von Peter Greif’s mentalem Schraubstock gelöst…

1 comment

1 Hannes { 04.02.09 at 21:35 }

Wow, das Tempogefühl scheint ja richtig klasse zu sein. Ich freue mich, wenn ich so an die Zeiten rankomme, obwohl ich auf die Uhr starr – vielleicht vergesse ich dabei immer das Laufen? :D

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