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Suche nach dem Marathon-Tempo

So, die letzte Trainingswoche hat begonnen. Hmm, eigentlich sollte ich schreiben: die Wettkampfwoche hat begonnen! Heute ging’s im Intervalltraining darum, das Tempogefühl für den Marathon vom Sonntag zu finden. 4 x 2000m mit 1500m Trabpause standen an. Keine Zeitvorgabe und ein absolutes Verbot, auf die Uhr zu schauen.

Gar nicht so einfach, diese Einheit. Man läuft zwei Kilometer, also ein wenig zu kurz, um richtig den Wettkampfrhythmus zu finden. Man läuft und fragt sich permanent: “Würdest du so den London Marathon starten? Könntest du diese Pace über 42 Km halten? Etwas schneller? Zu schnell?” Wirklich ein spannendes Training.

Und ich brauche die Übung noch! Die heute gelaufenen Kilometerzeiten (natürlich zu Hause am Computer nachgeschaut und nicht während dem Training auf der Uhr… Ehrenwort!) lagen zwischen 4:11 und 4:28. Diese Spanne ist natürlich zu weit. Hochgerechnet ergäbe dies ja einen Marathon zwischen 2:56h und 3:09h. Natürlich hat der Wind die Zeiten etwas verfälscht.

Die Beine fühlten sich “normal” an. Nicht besonders gut und spritzig aber auch nicht müde. Wenn ich die Einträge im Trainingstagebuch der letzten Jahre vergleiche, lese ich am Montag vor dem Marathon oft Bemerkungen wie “etwas müde”, “dicke Beine” oder “kein gutes Laufgefühl”. Die Marathons nach diesen Einträgen sind dann jeweils tiptop gelungen. Taper Madness eben…

3 comments

1 Hannes { 04.20.09 at 21:34 }

Die Spanne ist zwar relativ breit, aber gibt doch trotzdem den Bereich, in dem du landen könntest – von optimal bis mäßig – oder nicht?
Von meiner Position würde ich sagen, dass das Tempo doch relativ gut getroffen wurde. Beim Marathon darfst du ja schließlich auch auf die Uhr schauen und gegebenenfalls korrigieren ;)

2 Philipp { 04.21.09 at 08:00 }

Rico, lasse dich bloss nicht irritieren durch die relativ breite Zeitspanne! Du hast meiner Meinung nach das Tempo sogar sehr gut getroffen, wenn man berücksichtigt das diese Zeiten ohne auf die Uhr zu schauen zu Stande gekommen sind.

Und wie Hannes bereits erwähnt hat, kannst du dann in London die Uhr zu Hilfe nehmen und gegebenfalls ganz einfach korrigieren.

3 Hugo { 04.21.09 at 10:56 }

Hei Rico, super das du in der Wettkampfwoche noch solche Trainings absolvierts und über die Zeitspanne würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. So wie deine Vorbereitung bisher gelaufen ist, wird das in London bestimmt ein riesen Erfolg.

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