Posts from — Juni 2009
Neue Reize
Sehr effizientes Training heute. Ich habe ja davor gewarnt, dass wir in der Vorbereitung für den Berlin Marathon einiges ändern wollen. Grundsätzlich wollen wir mehr Qualität statt Quantität. Also vielleicht nicht jeden Samstag einen 35er laufen wie im Winter, sondern kürzere, “knackigere” Einheiten.
Heute haben wir zwei weitere Neuerungen angewendet. Wir sind überzeugt, dass wir im Bereich der Lauftechnik und der Rumpfstabilität noch gehöriges Verbesserungspotenzial aufweisen.
So haben wir heute nach dem Einlaufen einige Übungen aus der Laufschule gemacht. Tja, ich muss leider eingestehen, dass dies Neuland ist für mich. Ich habe zwar schon 22 Marathons in meinem Palmarès, aber die Knie bekomme ich immer (oder deswegen…?) noch nicht hoch. Die Übungen sind dann auch entsprechend in die Waden eingefahren und koordinativ war es wohl (noch) keine Meisterleistung. Aber es gibt ein gutes Laufgefühl und ich werde dies sicher regelmässig anwenden.
Nach den Übungen stand noch ein mittlerer bis zügiger Dauerlauf auf dem Programm. 30 Minuten im Halbmarathon-Tempo. Ich hatte bei diesem Trainingsteil etwas Mühe, den Rhythmus zu finden. Aufgrund der Übungen bin ich wohl zu schnell losgerannt und musste nach zwei Km etwas reduzieren. Schlussendlich bin ich in den 30 Minuten 7,2 Km gelaufen. Dies ergibt eine Pace von 4:10. Ansprechend, würde ich da sagen…
Fehlt noch die Rumpfstabilität. Tja, du kennst wahrscheinlich diese Gymnastik-Übungen, welche man auf dem Mätteli am Boden absolviert. Üble Sache. Mehr Details vielleicht später einmal… kann nicht mehr weiter schreiben wegen meinem Muskelkater in Bauch, Rücken, seitlichem Rumpf und und und
Juni 23, 2009 2 Comments
Dort. Am Horizont. Berlin! – 29k
| Distanz | 27 km |
| Zeit | 2:11:04 |
| Pace | 4:47 Min./km |
| Training | DL extensiv, letzte 7 Km in 4:30er-Pace |
| Wetter | bewölkt, mild, frische Bise |
| Bemerkungen | Startschuss in die Berlin-Vorbereitung |
| GPS-Link | Garmin Connect – 20.6.2009 |
Ziemlich genau in drei Monaten findet der Berlin Marathon statt. Und da will ich in Form sein und meine Bestzeit angreifen. Jawoll!
Und dies merke ich nun auch im Training wieder. Die letzten Wochen und Monate bin ich “einfach so drauf los gelaufen”. Ich habe trainiert, wie ich gerade Lust hatte, ohne in der “Umklammerung” eines fixen Trainingsplans zu stecken. Ein absolutes Highlight dieser Phase war das spektakuläre Training im Safiental mit Ruedi (a.k.a. Hector oder Tat Ngugi).
Langsam aber sicher richtet sich mein Fokus wieder auf den nächsten Marathon in Berlin. Die letzten vier bis fünf Marathons habe ich nach den Trainingsplänen von Peter Greif trainiert. Für Berlin habe ich nun einige Änderungen eingebaut.
Juni 21, 2009 4 Comments
Morgenstund hat…
Aufstehen am Morgen ist ein Prozess. Und der kann sich ohne weiteres über 45 bis 60 Minuten hin ziehen. Bei mir jedenfalls. War schon immer so. Aufstehen fällt mir alles andere als leicht und ich bin kein Morgenmensch.
Trotzdem bietet sich der Sommer ja bestens dazu an, den Sport in die schönen Morgenstunden zu verschieben. Die Ruhe, die Natur, die frische Luft, die zwitschernden Vögel. Ganz spezielle Momente. Ich hab’s diesen Sommer zwar schon mehrmals probiert, aber ich war jeweils nicht wach zu kriegen.
Aber heute hat’s geklappt! Den Wecker auf 5:40 Uhr gestellt und tatsächlich um 5:50h aufgestanden. Und so hat mich der Sommermorgen begrüsst:
Um 6:10 Uhr starteten wir auf eine lockere Runde durch den “Fürstenwald”. Rund 7 Kilometer in gemächlichem Tempo. Pure Lauffreude!
Ich kann nur allen empfehlen, dies einmal auszuprobieren. Solche “Trainings” frühmorgens eignen sich natürlich nicht für Tempo-Einheiten oder intensive Abschnitte. Aber sie sind ein perfekter Start in den Tag und geben Motivation für viele weitere Lauftrainings. Und der Tag wird mit so einem Start sowieso gut, egal was noch kommt…
Juni 11, 2009 7 Comments
Nike Lunaracer – Nix für mich
Das war wieder einmal ein klassischer Impuls-Kauf. Ohne gross zu analysieren habe ich irgendwann im Frühling spontan auf ein Angebot in einem Newsletter reagiert und mir den Nike Lunaracer gekauft.
Klar, ich hatte mir zuvor den Nike Lunaracer ein paar mal angeschaut und an der Marathon-Messe in London über das geringe Gewicht gestaunt. Aber anprobiert hatte ich ihn nie. Wenn du jetzt den Kopf schüttelst: recht hast du! So kauft man natürlich keinen Laufschuh. Ist halt einfach passiert…
Nun, letzte Woche habe ich den Schuh erstmals getestet. Das Tempotraining mit 6 x 1000m kam da gerade ideal. Fantastisch ist natürlich das Gewicht. Man fühlt kaum einen Schuh an den Füssen und läuft entsprechend “locker”. Die Dämpfung ist für einen Race-Schuh überraschend gut, jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl, mit einem Brett an den Füssen zu laufen.
Aaaber: Ich hatte beim Laufen irgendwie permanent das Gefühl, neben den Schuhen zu stehen. Wie wenn die Füsse gegen aussen neben der Sohle stehen würden. Es gilt hier anzumerken, dass ich bei Laufschuhen nie eine Stütze gegen Über- oder Unterpronation brauche. Tatsächlich war die Sohle nach dem Training aussen deutlich stärker beansprucht als innen. Weiter “klickte/knackste” es bei jedem Schritt in der Sohle. Sehr störend. (Ja, ich bin ganz sicher, dass dies nicht meine Kniegelenke waren…)
Alles in allem: NIX GUT! Ich werden diesen Schuh wohl nie mehr einsetzen, passt irgendwie nicht. Und ich erinnere mich bei den nächsten Schuhkäufen daran, dass ich Beratung im Lauf-Fachgeschäft suche oder woanders nur einen Schuh kaufe, den ich bereits kenne.
Wer will, kann ihn bei mir abholen…
Juni 9, 2009 10 Comments






