Dort. Am Horizont. Berlin! – 29k
| Distanz | 27 km |
| Zeit | 2:11:04 |
| Pace | 4:47 Min./km |
| Training | DL extensiv, letzte 7 Km in 4:30er-Pace |
| Wetter | bewölkt, mild, frische Bise |
| Bemerkungen | Startschuss in die Berlin-Vorbereitung |
| GPS-Link | Garmin Connect – 20.6.2009 |
Ziemlich genau in drei Monaten findet der Berlin Marathon statt. Und da will ich in Form sein und meine Bestzeit angreifen. Jawoll!
Und dies merke ich nun auch im Training wieder. Die letzten Wochen und Monate bin ich “einfach so drauf los gelaufen”. Ich habe trainiert, wie ich gerade Lust hatte, ohne in der “Umklammerung” eines fixen Trainingsplans zu stecken. Ein absolutes Highlight dieser Phase war das spektakuläre Training im Safiental mit Ruedi (a.k.a. Hector oder Tat Ngugi).
Langsam aber sicher richtet sich mein Fokus wieder auf den nächsten Marathon in Berlin. Die letzten vier bis fünf Marathons habe ich nach den Trainingsplänen von Peter Greif trainiert. Für Berlin habe ich nun einige Änderungen eingebaut.
Der Grundsatz: weniger Umfänge, mehr Qualität. Ich werde hier natürlich einzeln über die Änderungen berichten, du abonnierst am besten also gleich das marathonBLOG per RSS-Feed oder E-Mail (im Feld oben rechts). Damit du nichts verpasst.
Das heutige Training hat richtig Spass gemacht! Vor allem, weil es nach den unzähligen 35km-Läufen im Winter und Frühling “kurz und knackig” war. Schon mental etwas ganz anderes, so zu trainieren. Wir sind um 8.15 Uhr los gelaufen und haben die ersten 18 Km in einer Pace von 4:50 hinter uns gebracht. Dies war zwar spürbar schneller als die Longjogg-Pace vom Winter (ca. 5:05), aber wir konnten immer miteinander plaudern und hatten so das Gefühl, das Tempo ungefähr getroffen zu haben.
Die Vorgabe für die letzen 30 Minuten lautete “Kilometerschnitt von 4:35″. So haben wir die Pace nach 18 Km rasch gesteigert und sind die letzten 7 Km mit ca. einer 4:35er Pace gelaufen. Ging tiptop. Auf zwei langen Geraden musste ich zwar den Windschatten von Ruedi suchen um dran bleiben zu können, hat aber prima funktioniert…
Das Laufgefühl und die Pace im heutigen Training haben mich positiv überrascht. Ich freue mich richtig auf die Berlin-Vorbereitung und bin top motiviert!





4 comments
Mir wäre das jetzt für einen langen Lauf viel zu schnell. Damit muss die 3 Stunden-Marke doch zu knacken sein, wenn das jetzt schon so fix geht.
@Hannes
Die 3 Stunden Grenze hätte eigentlich bereits Ende April in London fallen sollen, wenn man die Trainingsvorbereitungen und Traingsumfänge von den Monaten Februar bis Ende April anschaut… Hoffen wir das es Ende September klappen wird!
@Rico
Ich bin gespannt wie eine Feder… freue mich bereits darauf deine Berichte und Ausführungen zu lesen! Diesen Herbst musst du die 3 Stunden Grenze knacken, schliesslich sind ja die Trainings vom Frühjahr nicht für die Katze gewesen. Du wirst staunen, wie du in den kommenden Monaten von diesen Trainings profitieren wirst!
@Hannes @Philipp
Ich werde alles geben. In den letzten Jahren waren nicht die Longjoggs die grosse Herausforderung sondern die Grundschnelligkeit auf Distanzen von 10k bis Halbmarathon.
Jetzt macht mir nicht schon wieder den Stress mit den 3 Stunden.
Bin auch gespannt, wie ich auf die neuen Trainings reagieren werde, an der Energie fehlt’s jedenfalls nicht…
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