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Posts from — Oktober 2009

New York Marathon!

So, morgen fliegen wir nach New York. Um am Sonntag den Marathon zu laufen. Die Vorfreude ist gigantisch, flippstevölligaus!

Der New Yorker war mein erster “richtiger” City-Marathon. Damals, 1997. Ich hatte im Jahr zuvor mein erstes Rennen mit einer Distanz über 25 Km absolviert. Und es ging mit dem Swiss Alpine Marathon gleich so richtig zur Sache. Ebenfalls 1997 dann der erste Marathon über 42.2 km im Tessin. Und wie gesagt 1997 das erste “grosse Ding”. Es hat damals in Strömen geregnet und ich hatte so eine Karton-Einweg-Fotokamera dabei. Die hat sich natürlich im Regen selbst aufgelöst, aber ein paar Fotos konnte ich noch retten. Da ich in diesem Jahr in New York arbeitete, war es ein leichtes, an eine Startnummer zu kommen. Man musste als “New York Citizen” einfach an einen “Kiosk” im Central Park und eine Startnummer holen. Wenn ich da an das diesjährige Prozedere mit Reiseveranstaltern denke…

Jetzt also, zum 40. Jubiläum des NYC-Marathons, will ich nochmals dabei sein. Die Strecke ist ja fantastisch und führt durch alle fünf Stadtteile von New York (Staten Island, Brooklyn, Queens, Bronx, Manhattan). Die Zeiten sind grundsätzlich eher “langsam”, die Brücken und das hügelige Finish im Central Park kosten ein paar Minuten. Aber persönlich bin ich auch der Meinung, dass es schade wäre, in NYC Vollgas zu geben (und nur die blaue Linie anzustarren…). Die Strecke, die Zuschauer, die Stimmung – ich werde jeden Moment geniessen und jede Sekunde aufsaugen. Die Zeit ist sekundär.

Also dann, gute Zeit, happy running, ich werde so bald als möglich berichten… So long! :lol:

Oktober 29, 2009   1 Comment

Regeneration nach einem Marathon

Gestern bin ich erstmals seit dem Berlin Marathon wieder etwas länger gelaufen. Ohne gross einen Plan zu haben ging ich am Sonntag Morgen los. Am Schluss des Trainings hatte ich genau 25 Km und genau 2h auf dem “Tacho”. Ohne irgendwelche Tempoabschnitte oder Endbeschleunigung. Ergibt eine durchschnittliche Pace von 4:49. Damit laufe ich auf der langen Runde wieder gleich schnell wie vor dem Berlin Marathon.

Mir scheint, dass ich eine Regenerationsphase erlebt habe, die “dem Theoriebuch entspricht”. Darum noch ein paar Details dazu:

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Oktober 19, 2009   2 Comments

Am New York City Marathon ist grösste Vorsicht geboten!

Bald ist es soweit: New York City Marathon! Ich freue mich wie ein kleines Kind! Bereits 1997, als ich in der “city that never sleeps” gearbeitet habe, bin ich den New Yorker gelaufen. Nun, zum 40. Jubiläum, möchte ich wieder dabei sein.

Allerdings ist äusserste Vorsicht geboten! Alle, restlos alle Regeln gilt es strikte einzuhalten, da kennen die Amis kein Pardon. Dies musste kürzlich auch die Siegerin des Lakefront Marathon erfahren. Sie hatte das Rennen in der Damenkategorie gewonnen, wurde aber nach dem Zieldurchlauf disqualifiziert, weil sie “abseits der offiziellen Stationen nach einer Wasserflasche gegriffen” hatte. Na das geht nun also wirklich nicht. So wurde die zweitplatzierte Jennifer Goebel zur Siegerin erklärt. Allerdings nur für ein paar Tage. Es kam nämlich heraus, dass Jennifer während dem Marathon von ihrem iPod Musik gehört hatte.

Durch diesen üblen Verstoss, ja geradezu “Bschiss” von Jennifer ist nun die Drittplatzierte offizielle Siegerin. Eine 42-jährige Mutter…

8-O

Hmm, da muss ich wohl meine privaten Energy Gels in der Schweiz lassen und mich ans offizielle Getränk des NYC Marathons halten. Gatorade, frisch zubereitet mit Wasser vom nächsten Hydranten…

Quelle: Die Presse.com via Pixelfreund

Oktober 14, 2009   4 Comments

Suuuperkompensation!

Rund zwei Wochen nach einem Marathon geschieht oft Erstaunliches: Superkompensation.

In einem Trainingsplan von Peter Greif wurde ich vor ein paar Jahren erstmals aufgefordert, unbedingt zwei Wochen nach dem Marathon einen Wettkampf zu planen. “Undenkbar!” schoss es mir damals durch den Kopf. Überall hatte ich gelesen, dass der Körper nach einem Marathon rund vier Wochen Regeneration braucht. Und überhaupt sei der Kopf nach einem Marathon erstmals leer (spar dir deine Sprüche… ;-) ) Immerhin bin ich in den letzten zwei Jahren vier Wochen nach dem Berlin Marathon den Lucerne Marathon gelaufen, zweimal mit überraschend guten Beinen. Und einmal mit der gleichen Zeit wie in Berlin… aber dies ist eine andere Geschichte.

Dieses Wochenende ging’s mir gleich. Nach eher mühsamen Trainings nach Berlin, mit rascher Müdigkeit und immer noch “beanspruchten” Gelenken war ich am letzten Freitag plötzlich “voll da”. Gute, kräftige Beine, runder Schritt und viel Freude beim Laufen im schönen Herbstwald. Ich streute spontan ein paar Fahrtspiel-Elemente ein und fühlte mich richtig gut.

“Zwei Wochen nach dem Marathon bist du fähig, bis zur Halbmarathondistanz persönliche Bestzeit zu laufen”

meint Peter Greif. Dieses Wochenende konnte ich mir das sogar vorstellen… Probier’s mal aus!

Oktober 5, 2009   2 Comments