Category — 20-25
Lieblingsstrecke nach Untervaz – 20k
| Distanz | 20.5 km |
| Zeit | 2:14:29 |
| Pace | |
| Training | DL extensiv |
| Wetter | schön & warm |
| Bemerkungen | +/- 870m |
Hoppla, da gibt’s einiges zu berichten! Ich war diese Woche im Südtirol und hatte natürlich das Mountainbike und die Laufschuhe dabei. Wir haben ein paar herrliche Touren gemacht.
Doch zuerst muss ich noch den Bericht vom letzten Wochenende nachholen. Schliesslich habe ich wieder einmal meine Lieblingsstrecke unter die Füsse genommen und ein wunderschönes Training erlebt.
Die Strecke führt von Chur nach Haldenstein und dann am Kieswerk Oldis vorbei nach Untervaz. Nach Oldis führt der Weg als sehr schmaler, in den Fels gehauener “Single Trail” dem Rhein entlang. Wunderschön, ein kleines Läuferparadies. Leider fiel das Schlussstück der Holcim zum Opfer und man muss seit einigen Jahren den Steinbruch “Kleine Fenza” umlaufen. Ein richtiger Wadenbeisser dieser Weg. Dafür wird man beim Herunterlaufen mit dem schönen Anblick der Ruine Neuenburg entschädigt.
Für den Rückweg empfehle ich den Wanderweg zu benutzen und nicht den Veloweg. Wiederum ein wunderschöner “Single Trail”, auch wenn er zum Teil zugewachsen ist. Schliesslich bei der Maschänser Rüfe wieder hinauf zum Fürstenwald und zurück nach Chur.
Diese Runde hat einfach alles: herrliche Natur, steilge Anstiege, koordinativ anspruchsvolle und unwegige Passagen. Aber auch ein paar flache Kilometer wo man so richtig “rollen” kann.
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Mai 16, 2009 6 Comments
Virgin Runners Halbmarathon
Naja, so richtig begeistert kann ich von meiner heutigen Leistung nicht sein. Den Halbmarathon in mässigen 1:31h gelaufen, bei einem Minimalziel von 1:28h. Dabei nie so richtig auf Touren gekommen. Aber jetzt der Reihe nach.
Ausgangslage
Nun, die Woche verlief alles andere als ideal. Ich habe ja am Samstag darüber berichtet. Allerdings ist meine Zuversicht gegen Ende der Woche gestiegen und ich freute mich heute auf dieses Rennen.
Meine “Ziele” sahen wie folgt aus:
1:28h – solltest du laufen
<1:27h – wäre sehr gut
ca. 1:25h – wäre fantastisch.
Nach einer problemlosen Fahrt nach Oberglatt wartete schon die erste Überraschung: das Wetter! Keine Regenfälle, obwohl SF Meteo gleich vier schwärzeste Wolken auf ihren Wetterbericht für Sonntag gesetzt hatte. Es herrschte ideales Laufwetter. Kühle Temperaturen, keine Niederschläge. Um 10.00h erfolgte der Startschuss und nach zwei Runden auf der 400m-Bahn verliessen wir die Sportanlage Chliriet.
Rennverlauf
Ich kam beim Start recht gut weg, kaum Gedränge. Verhalten lief ich die ersten drei Kilometer an, um langsam ins Rennen zu finden. Allerdings tat ich mir mit dem Rhythmus etwas schwer. Womit wir auch beim heutigen Hauptthema wären. Denn ein guter Rhythmus stellte sich nie ein. In jedem Rennen gibt’s doch diese Kilometer, wo’s einfach rollt. Man ist schon gut im Rennen, aber noch nicht müde. Dies war heute nie der Fall. Von Beginn weg fühlte es sich an wie wenn ich einen “Drehzahlbegrenzer” hätte. Ich lief ein mässiges Tempo und musste vom Empfinden her trotzdem zuviel dafür arbeiten.
Auch im späteren Verlauf des Rennens stellte sich die Lockerheit nie ein. Die Kilometerzeiten blieben einigermassen stabil, ich konnte jedoch nicht steigern. Die Schlusszeit kam also nicht wegen zu schnellem Starten und anschliessendem Einbruch zu Stande. Vielmehr lief ich relativ regelmässig auf dem Tempo, welches heute möglich war.
Schlussendlich lief ich nach 1:31:00 ins Ziel. Dies ergibt eine Durchschnittspace von 4:18 Min. pro Kilometer. Dies entspricht zwar in etwa der Pace des letzten 17Km-Tempolaufs. Aber für ein Rennen hätte ich mehr erwartet. Vor allem nach der guten Pace am Bremgarter Reusslauf. Auch jetzt, während ich diesen Bericht schreibe, denke ich an den “Drehzahlbegrenzer”. Ich bin im Moment viel zu gut erholt für einen Nachmittag nach einem Halbmarathon. Konnte irgendwie nicht aufdrehen heute.
Und jetzt?
Halb so wild. Die Marathonvorbereitung in diesem Jahr ist schon länger geprägt von grösseren Leistungsschwankungen. Auf ein sehr gutes Training folgt ein sehr schlechtes (Gute Zeiten, schlechte Zeiten), die Pace eines sehr guten 11Km-Rennens kann nicht auf die Halbmarathondistanz ausgedehnt werden.
Ich gehe aber immer noch davon aus, dass die Form in den nächsten Wochen stabiler wird und der London Marathon in vier Wochen eine gelungene Sache wird.
März 29, 2009 11 Comments
Neujahrslauf Dietikon – 12.1k
So, das erste Rennen, der erste kleine Formtest, stand heute auf dem Programm. Wir sind tatsächlich vom sonnendurchfluteten Bündnerland nach Dietikon gefahren, um dort am ersten Volkslauf in diesem Jahr teil zu nehmen.
Winterliche Bedingungen in Dietikon. Temperatur von -4°, Nebel, Bise. Entsprechend war ein Grossteil der Strecke schneebedeckt, der Boden tief gefroren. Eher ein Crosslauf.
Das Rennen ist für mich nicht schlecht gelaufen. Die Schlusszeit von 55:19 ergibt Rang 101 von 240 Startenden (42%) in meiner Kategorie M40. Gesamtrang 207 von 646 (32%). Anfangs Jahr merkt man, dass die Tempohärte noch nicht da ist. Generell finde ich solch’ kurze Rennen fast härter als einen Marathon, weil man von Beginn weg am Limit läuft. Ich habe jedenfalls im Tempobereich noch einige Hausaufgaben zu erledigen im Hinblick auf den Frühlingsmarathon.
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Januar 10, 2009 No Comments
Die Regeneration ist durch! – Flimser Wald (20k)
So! Zwei Wochen nach dem Berlin Marathon kann ich mich wieder einmal an ein echtes richtiges Training heran tasten. Es steht eine wunderschöne Runde im Flimser Wald auf dem Programm. Vom Sportzentrum Prau la Selva nach Salums. Weiter entlang der Ruinaulta. Via Crestasee und Conn (mit der imposanten Aussichtsplattform “Il Spir” (Mauersegler) von Corina Menn) um den Caumasee wieder zum Sportzentrum.
Und ich denke immer wieder: Herbst ist die schönste Jahreszeit! Warm aber nicht heiss, herrliche Farbenpracht und man ist normalerweise förmig. Wir laufen flott, ohne zu heizen und geniessen die Landschaft. Ein Training, das einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Hier die Strecke:
Google Earth: Flimser Wald – 20k
Oktober 12, 2008 No Comments








