You either ran today – or you didn't.
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Category — Wettkämpfe

Just do it. Every damn day.

Kleiner Gruss vom New York City Marathon für alle Leser des marathonBLOG. Dieses ganzseitige Inserat ist am letzten Montag – Tag 1 nach dem Marathon – in der New York Times erschienen (Bild klicken für volle Grösse).

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Damit hat’s Nike – einmal mehr – auf den Punkt gebracht. Dazu passend ein T-Shirt, welches ich in der Nike-Town gesehen habe. Die Aufschrift: Just do it. Every damn day.

November 8, 2009   3 Comments

Am New York City Marathon ist grösste Vorsicht geboten!

Bald ist es soweit: New York City Marathon! Ich freue mich wie ein kleines Kind! Bereits 1997, als ich in der “city that never sleeps” gearbeitet habe, bin ich den New Yorker gelaufen. Nun, zum 40. Jubiläum, möchte ich wieder dabei sein.

Allerdings ist äusserste Vorsicht geboten! Alle, restlos alle Regeln gilt es strikte einzuhalten, da kennen die Amis kein Pardon. Dies musste kürzlich auch die Siegerin des Lakefront Marathon erfahren. Sie hatte das Rennen in der Damenkategorie gewonnen, wurde aber nach dem Zieldurchlauf disqualifiziert, weil sie “abseits der offiziellen Stationen nach einer Wasserflasche gegriffen” hatte. Na das geht nun also wirklich nicht. So wurde die zweitplatzierte Jennifer Goebel zur Siegerin erklärt. Allerdings nur für ein paar Tage. Es kam nämlich heraus, dass Jennifer während dem Marathon von ihrem iPod Musik gehört hatte.

Durch diesen üblen Verstoss, ja geradezu “Bschiss” von Jennifer ist nun die Drittplatzierte offizielle Siegerin. Eine 42-jährige Mutter…

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Hmm, da muss ich wohl meine privaten Energy Gels in der Schweiz lassen und mich ans offizielle Getränk des NYC Marathons halten. Gatorade, frisch zubereitet mit Wasser vom nächsten Hydranten…

Quelle: Die Presse.com via Pixelfreund

Oktober 14, 2009   4 Comments

3:15h in Berlin. Und ein paar Fragezeichen.

Hmm. Irgendwie weiss ich nicht, was ich mit diesem Rennen anfangen soll. Einerseits die Erkenntnis, dass ich auch bei schlechtem Rennverlauf durchaus anständige Zeiten (3:15h) laufen kann. Andererseits ein Resultat, das fernab jeglicher Trainingsresultate und weit vom Ziel entfernt liegt.

Wie früher geschrieben hatte ich das Ziel, meine persönliche Bestzeit von 3:04h anzugreifen. Mir war klar und deutlich bewusst, dass Sub-3 in diesem Herbst kein realistisches Ziel war. Aus Kommentaren von Freunden und hier im Blog schliesse ich, dass diese Schallmauer mein Umfeld bald mehr beschäftigt als mich selbst…

Also: wenn ich jeden 5km-Abschnitt in 21:48 Min. gelaufen wäre, hätte es Rekord gegeben. Hier die echten Zwischenzeiten:

0-5 = 21:58
5-10 = 21:28
10-15 = 21:31
15-20 = 21:49
20-25 = 22:39
25-30 = 22:50
30-35 = 25:16
35-40 =26:22

Auf den ersten 15 Km habe ich mich ziemlich zurück gehalten und bin entspannt gelaufen. Also sicher nichts von “überzocken”. Ziemlich genau ab der Hälfte ging’s dann bergab und ich konnte mich nicht gross dagegen wehren. Für eine gewisse Zeit glaubte ich noch, dass ich “wenigstens” unter 3:08 bleiben würde. Damit wäre es immer noch mein drittschnellster Marathon geworden. Als dieses Ziel dann auch ausser Sichtweite war, liess ich nochmals nach und “joggte” einfach noch ins Ziel.

Muss dieses Resultat noch etwas auf mich wirken lassen. Klar, es war sehr rasch sehr warm in Berlin (26° im Schatten). Ich stellte in den letzten Marathons aber auch fest, dass mein “Biss” deutlich geringer ist, ich kann von der Intensität her bei weitem nicht mehr so hart “racen” wie früher.

Aber immerhin: Ein weiterer Marathon mit seiner ganz eigenen Geschichte in der “Sammlung”. Ich freue mich jetzt schon auf die schönen, ruhigen Herstläufe. Ohne Trainingsplan und Zeitvorgaben. Und zum Abschluss dann der NYC-Marathon, welchen ich ganz sicher als “Publikumswinker” absolvieren werde…

September 21, 2009   10 Comments

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

So, das war’s. Heute das letzte Training absolviert. Hmm, “Training” ist zuviel gesagt. Zehn Minuten einlaufen, dann zweimal 5 Minuten Marathonpace mit einer kurzen Pause dazwischen. Anschliessend zehn Minuten auslaufen. Alles fühlte sich tiptop, prima, marathonready an.

Morgen fliegen wir nach Berlin. Am Samstag an die Messe, Startnummer (31769) abholen und Sportartikel shoppen. Und am Sonntag Vollgas!

Ich freue mich sehr auf diesen Marathon. Wir haben sehr gut trainiert, ich fühle mich in Form. Ich werde mir keinen Stress mit der 3h-Grenze machen. Was aber nicht heisst, dass ich als Publikumswinker durch Berlin schlendern werde…

Also dann, so long, ich melde mich wieder mit dem Rennbericht. :twisted:

September 17, 2009   4 Comments

30. Engadiner Sommerlauf – 27k

Distanz 27 km
Zeit 2:02:37
Pace 4:32 Min./km
Strecke Sils-Bever
Wetter schönes, warmes Sommerwetter
Bemerkungen Ein Bijou, dieser Lauf! Empfehlenswert!
GPS-Daten
Garmin Connect – 23.8.09

Soli. Mit einem Bericht über den wunderschönen Engadiner Sommerlauf reaktiviere ich das marathonBLOG nach der etwas (zu) langen Pause wieder. Ja, ja, tut mir leid. Hatte nach den Ferien in Ägypten einen kleinen “Schreibstau”.

Heute in vier Wochen ist der Berlin Marathon. Ein idealer Zeitpunkt also, um nach dem vielen Training und den unendlichen Longjoggs am Wochenende etwas Abwechslung “in die Bude” zu bringen und einen kleinen Formtest zu absolvieren. Um genau herausfinden zu können, wozu man in vier Wochen fähig ist, wäre ein flacher Halbmarathon auf Asphalt ideal gewesen. Für die Motivation und Lauffreude war der Engadiner Sommerlauf aber perfekt.

EngadinerSommerlauf_2

Der Lauf führt von Sils im Oberengadin nach Bever. Dabei legt man einen Grossteil der Strecke auf der Originalstrecke des berühmten Engadiner Skimarathons zurück. Zahlreiche kleine und grosse Hügel unterbrechen immer wieder den Laufrhythmus, die Strecke ist anspruchsvoll! Und dann hat’s noch zwei drei üble “Wadenbeisser” drin, zum Glück aber eher in der ersten Streckenhälfte.

EngadinerSommerlauf

Wir sind heute früh los, bereits um 6.45h ab Chur. So blieb uns genügend Zeit für die Anfahrt über den Julier Pass. Als wir nach Silvaplana kamen, lag das Oberengadin noch unter einer Nebeldecke. Man konnte aber bereits deutlich sehen, dass es sich nur noch um Minuten handeln konnte, bis die Sonne den Nebel vertrieben hatte. Die Temperatur war beim Start in Sils angenehm kühl. Sie stieg zwar im Verlauf des Rennens kontinuierlich an, echte Sommerhitze stellt sich aber auf 1800 Meter über Meer nicht ein. Angenehm.

Nach dem (super-)harten Training der letzten Wochen lief ich ein gutes, solides Rennen. Mit dem Kilometerschnitt von 4:32 auf dieser hügeligen Strecke bin ich zufrieden. Ich kann mir vorstellen, in Berlin meinen persönlichen Rekord (3:04h) anzupeilen. Die 3h-Schallmauer scheint mir zur Zeit ziemlich weit weg zu sein.

Aber das wichtigste für heute: Der Engadiner Sommerlauf ist ein Bijou! Absolut empfehlenswert. Und wer einmal mit Begleitung ein paar Tage im Engadin verbringt: es gibt auch den Muragl-Lauf über 10k.

So, jetzt stehen noch zwei sehr harte Wochen an, vor allem die langen Trainings am Wochenende haben’s “gröber” in sich. Ja, ich werde berichten. Versprochen.

August 23, 2009   3 Comments

London Marathon – Rennbericht

Hallo, zurück in Chur. Mit einer weiteren Finisher-Medaille, einem schrecklichen Finisher-T-Shirt, viel zu erholten Beinen und einigen Fragezeichen im Kopf. Aber schön der Reihe nach.

Ich hatte ja am Sonntag in einer “Blitz-Schaltung” (Beim London Marathon ging GAR NICHTS) bereits einige Fakten publiziert. Hier also ein etwas detaillierterer Bericht.

Vorbereitung
Ich kann nur sagen: problemlos. Die letzte Tapering-Woche verlief genau nach Plan. Die beiden kurzen Trainings in London fühlten sich sehr gut an, ich hatte für mich auffallend gute Beine. Auch ansonsten sind bei mir die Tage und Stunden vor dem Rennen eingespielt. Mein 22. Marathon sollte mich vor keine allzu grossen Probleme stellen. Dachte ich…

Start ins Rennen
Typisch für so grosse Marathons wie New York, Boston oder London ist die sehr frühe Anfahrt und das anschliessende “Herumhängen” im Startgelände. Die Organisation war allerdings einwandfrei, typisch englisch. Es hatte sogar Hilfspersonal beim Zuordnen der nächsten freien Toitoi-Kabinen… :shock:

Kurz nach dem Start war ich überrascht, wie eng die Strasse war und wie unregelmässig gelaufen wurde. Und wie so oft hatten sich viele Läufer viel zu weit vorne eingereiht und wurden entsprechend schon ganz am Anfang geschubst und überholt. Im Vergleich zu Berlin aber ein deutlich zähflüssigerer Start, es geht in London viel länger, bis man seinen eigenen Rhythmus laufen kann. Meine erste 5km-Zwischenzeit von 23:06 belegt das. Allerdings machte ich mir deswegen nichts draus, ein verhaltener Start in einen Marathon ist immer ok.

Km 12: Was ist los?
Wie immer hatte ich zehn Minuten vor dem Start noch 0.5 dl Wasser getrunken. Dies hat den Vorteil, dass dieses Wasser nicht mehr in die Blase gelangt, sondern direkt verschwitzt wird. Und weiter kann ich dann jeweils den ersten Wasserposten nach rund drei Kilometer auslassen. Das Feld ist so kurz nach dem Start jeweils noch so dicht, dass an den Wasserständen fast schon Faustrecht herrscht…

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April 28, 2009   8 Comments

Beim London Marathon ging GAR NICHTS!

Oje, ausgerechnet heute ein “Jour sans”.

Ich hatte ab Km 10 Seitenstechen und leichte Magenkrämpfe und musste bereits bei Km 15 auf “Autopilot und Longjogg” setzen. Es gibt eigentlich nicht viel zu diskutieren, es ging heute nichts.

Schlussendlich bin ich nach 3:28h ins Ziel gelaufen. Damit reiht sich mein 22. Marathon unter die schlechtesten ein. Brauchte schon mehrere Jahre nicht mehr so lange für einen Marathon.

Das Positive? Nun, dass ich auch bei einem totalen Gurken-Lauf noch unter einem 5er-Schnitt bleibe. Ansonsten gehören solche Tage wohl einfach dazu und machen unter anderem die Faszination Marathonlauf aus.

Einen detaillierten Racebericht schreibe ich, wenn ich wieder zu Hause bin.

April 26, 2009   8 Comments

London Marathon: I’m ready!

So. Feierabend. Jetzt die Laufschuhe packen. Morgen um 9.45h fliegen wir nach London. Dann direkt zur Startnummern-Ausgabe. Gegen Abend ein leichtes Footing, um die vom Flug müden Beine etwas zu lockern. Am Samstag werden wir wohl eine Stadtrundfahrt oder so machen. Auf keinen Fall viel herumlaufen und shoppen! Und dann ist Raceday. Ich freue mich auf den Sonntag. Das Training über den Winter lief gut, ich bin in Form. Und natürlich werde ich hier auf marathonBLOG berichten, sobald ich irgendwo eine Internetleitung finde…

Viele Leser sind an diesem Sonntag auch im Einsatz. Ich wünsche euch allen einen super Lauf! Hoffentlich gehen eure Ziele in Erfüllung und wir können ab Montag hier ein paar Marathon-Räubergeschichten austauschen. Und den Läufern am Zürich-Marathon wünsche ich viel Spass beim einmaligen Tunnelauf! Geniesst den speziellen Moment.

Way to go! You can smell the finish line. Waaaay to go!

April 23, 2009   7 Comments

Virgin Runners Halbmarathon

Naja, so richtig begeistert kann ich von meiner heutigen Leistung nicht sein. Den Halbmarathon in mässigen 1:31h gelaufen, bei einem Minimalziel von 1:28h. Dabei nie so richtig auf Touren gekommen. Aber jetzt der Reihe nach.

Ausgangslage

Nun, die Woche verlief alles andere als ideal. Ich habe ja am Samstag darüber berichtet. Allerdings ist meine Zuversicht gegen Ende der Woche gestiegen und ich freute mich heute auf dieses Rennen.

Meine “Ziele” sahen wie folgt aus:
1:28h – solltest du laufen
<1:27h – wäre sehr gut
ca. 1:25h – wäre fantastisch.

Nach einer problemlosen Fahrt nach Oberglatt wartete schon die erste Überraschung: das Wetter! Keine Regenfälle, obwohl SF Meteo gleich vier schwärzeste Wolken auf ihren Wetterbericht für Sonntag gesetzt hatte. Es herrschte ideales Laufwetter. Kühle Temperaturen, keine Niederschläge. Um 10.00h erfolgte der Startschuss und nach zwei Runden auf der 400m-Bahn verliessen wir die Sportanlage Chliriet.


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Rennverlauf

Ich kam beim Start recht gut weg, kaum Gedränge. Verhalten lief ich die ersten drei Kilometer an, um langsam ins Rennen zu finden. Allerdings tat ich mir mit dem Rhythmus etwas schwer. Womit wir auch beim heutigen Hauptthema wären. Denn ein guter Rhythmus stellte sich nie ein. In jedem Rennen gibt’s doch diese Kilometer, wo’s einfach rollt. Man ist schon gut im Rennen, aber noch nicht müde. Dies war heute nie der Fall. Von Beginn weg fühlte es sich an wie wenn ich einen “Drehzahlbegrenzer” hätte. Ich lief ein mässiges Tempo und musste vom Empfinden her trotzdem zuviel dafür arbeiten.

Auch im späteren Verlauf des Rennens stellte sich die Lockerheit nie ein. Die Kilometerzeiten blieben einigermassen stabil, ich konnte jedoch nicht steigern. Die Schlusszeit kam also nicht wegen zu schnellem Starten und anschliessendem Einbruch zu Stande. Vielmehr lief ich relativ regelmässig auf dem Tempo, welches heute möglich war.

Schlussendlich lief ich nach 1:31:00 ins Ziel. Dies ergibt eine Durchschnittspace von 4:18 Min. pro Kilometer. Dies entspricht zwar in etwa der Pace des letzten 17Km-Tempolaufs. Aber für ein Rennen hätte ich mehr erwartet. Vor allem nach der guten Pace am Bremgarter Reusslauf. Auch jetzt, während ich diesen Bericht schreibe, denke ich an den “Drehzahlbegrenzer”. Ich bin im Moment viel zu gut erholt für einen Nachmittag nach einem Halbmarathon. Konnte irgendwie nicht aufdrehen heute.

Und jetzt?

Halb so wild. Die Marathonvorbereitung in diesem Jahr ist schon länger geprägt von grösseren Leistungsschwankungen. Auf ein sehr gutes Training folgt ein sehr schlechtes (Gute Zeiten, schlechte Zeiten), die Pace eines sehr guten 11Km-Rennens kann nicht auf die Halbmarathondistanz ausgedehnt werden.

Ich gehe aber immer noch davon aus, dass die Form in den nächsten Wochen stabiler wird und der London Marathon in vier Wochen eine gelungene Sache wird. :twisted:

März 29, 2009   11 Comments

Bremgarter Reusslauf – 11k

Interessanter Dialog meines Laufkollegen am Vormittag. Sie: “Wie lange dauert der Lauf?” Er: “11 Kilometer, zwischen 40 und 45 Minuten.” Sie:  “Und wie lange dauert die Autofahrt?” Er: “Ähm…”

Wir sind heute tatsächlich von Graubünden (Castrisch und Chur) nach Bremgarten an den Reusslauf gefahren. Eine mehrstündige Autofahrt für ein “kurzes” 11Km-Rennen? Nur eins vorneweg: Es hat sich gelohnt!

Die Fahrt nach Bremgarten ging problemlos, wobei wir nach einer Verkehrsmeldung die Autobahn bei Brunau verlassen haben und via Waldegg gefahren sind. Ein sehr kluger Entscheid, der Stau vor und in Zürich hätte ganz sicher verunmöglicht, rechzeitig am Start zu sein. Beim Eintreffen in Bremgarten herrschten schon milde Frühlingstemperaturen. Herrlich, nach dem für Läufer anstrengenden Winter wieder die kurzen und leichten Laufkleider hervor zu nehmen. Die Motivation war schon vor dem Lauf sehr hoch.

Nach dem üblichen “Vorgeplänkel” (Startnummer holen, Umziehen, Einlaufen, Steigerungsläufe) erfolgte der Start unserer Kategorie um 14.15h. Ich war anfangs etwas überrascht, wie die Strecke anstieg. Hatte mich eigentlich auf einen flachen Lauf eingestellt… Ein Blick auf das Höhenprofil des Laufs macht deutlich, dass der Bremgarter Reusslauf gar nicht sooo flach ist.

Höhenprofli (gemäss Garmin Forerunner 205)

Höhenprofli (gemäss Garmin Forerunner 205)

Allerdings würde ich diese Kurve nicht über-interpretieren, die Höhenmeter-Messung via GPS kann sehr ungenau sein…

Wie auch immer, die ersten paar Kilometer hatte ich mir Zurückhaltung auferlegt. Einerseits hat mich das sehr schlechte Training vom Donnerstag etwas verunsichert, andererseits wollte ich nicht den gleichen Fehler machen wie am Neujahrslauf in Dietikon, wo ich nach vier Km schon “ziemlich blau” war. Ohne zu “beissen” kamen die ersten Km auf dem matschigen Terrain relativ einfach in 4:03, 3:55, 4:03, 4:04. Ich war überrascht von diesem Tempo, hätte eher mit ca. 4:10 pro Km gerechnet. Ich versuchte nun, dran zu bleiben und lieferte mir wie üblich mit irgendwelchen unbekannten Läufern harte Positionskämpfe :evil:


Größere Kartenansicht

Der Rückweg nach Bremgarten führt über wunderschöne Wald- und Feldwege der Reuss entlang. Es lief rund und ich konnte wie so oft gegen Schluss nochmals zulegen. Marathoni eben. Dann noch einen langgezogenen Schlussspurt durch die sehr schöne Bremgarter Altstadt und in 44:29 war ich im Ziel.

Dies ergibt eine Pace von 4:03, deutlich besser als meine Erwartungen. In meiner Kategorie M40 lag damit Rang 128 von 611 (21%) drin. Gesamtrang Männer 346 von 1′692 (20%). Alles in allem ein sehr schöner Ausflug “ins Unterland”. Frühling, guter Lauf, tiptop zufrieden.

Nun fängt am Montag die spezifische Vorbereitung für den London-Marathon an. Acht Wochen Greif-Countdown sollen aus der guten Fitness eine sehr gute Form machen. I’m ready!

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Februar 28, 2009   6 Comments