Category — Wettkämpfe
London Marathon!
Wer auf die Website des London Marathon geht, findet dort Schlagzeilen wie
“Radcliffe returns to face the world’s best.”
oder
“Lel looks for London record.”
Eigentlich sollte eine weitere Schlagzeile demnächst auftauchen:
“Rico Willi und Ruedi Frehner – Teilnahme am London Marathon bestätigt!
Tatsächlich, der Entscheid ist gefallen. Wenn alles rund läuft und wir von Verletzungen und Krankheiten verschont bleiben (Holz alanga…), starten wir am 26. April 2009 am London Marathon. Ursprünglich hatte ich den Start in Zürich geplant. Die einmalige Gelegenheit, durch den Uetliberg-Tunnel zu laufen, hätte mich gereizt. Für diese Idee war mein Laufkollege Ruedi aber überhaupt nicht zu haben. So haben wir an Alternativen rumstudiert, bis die Idee mit London aufkam.
Abklärungen mit Albis Reisen haben ergeben, dass wir noch zwei Startplätze ergattern konnten. Super, ich freue mich riesig!
Die grosse VorFreude auf den London-Marathon hat für mich persönlich noch einen speziellen Grund. Wie du vielleicht weisst, haben sich fünf grosse City-Marathons zu den World Marathon Majors zusammen geschlossen. Falls mit London alles klappt, habe ich danach alle fünf “im Sack”. Es sind dies:
- New York (2.11.1997 - 3:34h – mein erster City-Marathon)
- Boston (19.4.2004 – 4:26h – bitte keine Fragen…)
- Chicago(24.10.1999 – 3:09h – erstmals Quali für Boston gelaufen)
- Berlin (bereits fünf mal gelaufen – 3:04h)
- London (?)
Jetzt hoffe ich natürlich, dass die Vorbereitung weiterhin so gut läuft wie in den letzten Wochen. Ich halte dich hier natürlich auf dem Laufenden.
Februar 22, 2009 14 Comments
Neujahrslauf Dietikon – 12.1k
So, das erste Rennen, der erste kleine Formtest, stand heute auf dem Programm. Wir sind tatsächlich vom sonnendurchfluteten Bündnerland nach Dietikon gefahren, um dort am ersten Volkslauf in diesem Jahr teil zu nehmen.
Winterliche Bedingungen in Dietikon. Temperatur von -4°, Nebel, Bise. Entsprechend war ein Grossteil der Strecke schneebedeckt, der Boden tief gefroren. Eher ein Crosslauf.
Das Rennen ist für mich nicht schlecht gelaufen. Die Schlusszeit von 55:19 ergibt Rang 101 von 240 Startenden (42%) in meiner Kategorie M40. Gesamtrang 207 von 646 (32%). Anfangs Jahr merkt man, dass die Tempohärte noch nicht da ist. Generell finde ich solch’ kurze Rennen fast härter als einen Marathon, weil man von Beginn weg am Limit läuft. Ich habe jedenfalls im Tempobereich noch einige Hausaufgaben zu erledigen im Hinblick auf den Frühlingsmarathon.
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Januar 10, 2009 No Comments
New York City Marathon
Der nächste Sonntag ist der erste Sonntag im November. Dies bedeutet: NEW YORK CITY MARATHON!

Eurosport überträgt den Klassiker ab 15.00 Uhr. Noch vor zwei bis drei Jahren war es für mich unvorstellbar, am Fernsehen einen Marathon zu verfolgen. Mit den unglaublich spannenden Rennen der letzten Jahre hat sich dies geändert. Ich denke da etwa an den langgezogenen Schlussspurt von Paul Tergat. Er hatte in diesem Rennen nach 42Km einen Vorsprung von 0.5m auf den Zweitplatzierten Hendrick Ramaala. Oder die eindrückliche Demonstration von Paula Radcliffe im letzten Jahr, wo sie forsch schon am Anfang die Initiative an sich riss und nie mehr zurück blickte.
Marathon als Passivmitglied auf dem Sofa: Nach einer schönen Laufsaison auch eine Erfahrung wert.
November 1, 2008 No Comments
Lucerne Marathon – Schöner Saisonabschluss
Nur vier Wochen nach dem Berlin Marathon stehe ich also am Start des Lucerne Marathon. Was soll das?
Nun, die letzten Jahre war meine Laufsaison mit dem Berlin Marathon Ende September zu Ende. Anschliessend konnte ich mich nicht mehr zu seriösem Training motivieren, die “Mungga-Zit” (Schoggi, Süsswasser, Hämbis…) begann recht zu früh… So habe ich erstmals 2007 entschieden, vier Wochen nach Berlin nochmals einen Marathon zu laufen. Natürlich nicht in der gleichen Intensität und ohne Ziele. Einfach ein schönes, entspanntes Auslaufen der Saison. Dies hat hervorragend geklappt und der Lucerne Marathon hat super gefallen. Also dieses Jahr wieder.
Pefektes Laufwetter wartete auf die Teilnehmer. Die Eindrücke der Premiere vom Vorjahr bestätigten sich:
- die Strecke ist abwechslungsreich und wunderschön
- die “Hügel” bis Km8 sind nicht zu unterschätzen und um einiges anspruchsvoller als das Höhenprofil vermittelt
- die Stimmung ist schlicht grandios: überall Guggenmusik und viele Leute, zwischen KKL und Wendepunkt ein einziges Tollhaus. Super!
Nach den 3:08h in Berlin habe ich nicht allzu viel erwartet. Zumal ich keine Lust mehr hatte, mich zu quälen. Bin also ruhig und entspannt losgelaufen, ohne zu bummeln. Beim Halbmarathon von den 1:32 sehr positiv überrascht und bei Km30 immer noch gute, kräftige Beine und ein anständiger Schritt. Da habe ich mir “die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen” und bin erneut in 3:08h ins Ziel gelaufen. Hammer, hätte ich nie erwartet.
Nun ist der Ofen aber endgültig aus, der November ist der Regenerations-Monat. Keine langen Läufe, keine schnellen Läufe. Und Luzern kann ich nur wärmstens empfehlen!
Oktober 26, 2008 No Comments










